Was du hier lernst

„Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.“

(Indianisches Sprichwort)

Wir urteilen sehr schnell. Binnen Sekunden haben wir einen Menschen in eine Schublade gesteckt. Nicht immer tun wir damit uns und dem Menschen in der Schublade einen Gefallen.

Denn wir irren.

Warum?

Ganz einfach: Wir kennen unser Gegenüber nicht. Also können wir nicht nachvollziehen, warum er so denkt, so handelt, so reagiert, wie er es eben tut. Wir (vor)verurteilen ihn, weil wir davon ausgehen, wie wir selbst in der Situation gedacht, gehandelt, reagiert hätten.

Wir steckten eben nicht in seinen Schuhen.

Und nun komme ich ins Spiel:

Ich zieh dir deine Schuhe (für einen kurzen Moment) aus, und helfe dir in die Schuhe des anderen. So erfährst du, wie und warum sich der andere Mensch in seinen Schuhen fühlt. Und auch, wie er denkt, fühlt, seine Entscheidungen trifft, uvm.

Auf diese Weise lernst du die Schuhe deines Gegenübers kennen und bekommst eine Ahnung darüber, wie es ist, der „Andere“ zu sein.

Wie ich das mache?

Indem ich deine dir bekannte Welt(sicht) erschüttere, deinen Blick ein Stück weit ver_rücke, und dich dazu bringe, sogar deine eigenen Schuhe mit einem anderen, ent_rückten Blick zu betrachten.

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