Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.
Indianisches Sprichwort


Wir urteilen sehr schnell. Binnen Sekunden haben wir einen Menschen in eine Schublade gesteckt. Nicht immer tun wir damit uns und dem Menschen in der Schublade einen Gefallen.

Denn wir irren.

Warum?

Ganz einfach: Wir kennen unser Gegenüber nicht. Also können wir nicht nachvollziehen, warum er so denkt, so handelt, so reagiert, wie er es eben tut. Wir (vor)verurteilen ihn, weil wir davon ausgehen, wie wir selbst in der Situation gedacht, gehandelt, reagiert hätten.

Wir steckten eben nicht in seinen Schuhen.

Und hier komme ich ins Spiel 🙂

Ich zieh dir deine Schuhe aus, und helfe dir in die Schuhe des anderen.

Du erfährst, wie sich der andere Mensch in seinen Schuhen fühlt.

Und erfährst auch, wie er denkt, fühlt, seine Entscheidungen trifft. Und warum er das so tut und nicht anders.

Auf diese Weise lernst du die Schuhe deines Gegenübers kennen und bekommst eine Ahnung darüber, wie es ist, der “Andere” zu sein.

Wie ich das mache?

Zugegeben, am Anfang kann es ein wenig ruppig zugehen.

Denn ich muss zunächst einmal deine dir bekannte Welt-Sicht erschüttern.

Deinen Blick ein Stück weit verrücken.

Dich dazu bringen, sogar auf deine eigenen Schuhe mit einem anderen, entrückten, Blick zu schauen.

Doch danach geht es wieder bergauf! Du lernst andere Menschen, andere Kulturen kennen. Du erfährst, warum Menschen und Kulturen so unterschiedlich geworden sind. Und vor Allem – wie wir uns trotz Verschiedenheit miteinander verständigen können.

Denn das geht! Eine schöne neue respektvolle Multikulti-Gesellschaft ist möglich. Lasst uns alle zusammen daran arbeiten und sie erschaffen.

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